reizüberflut

12.12.05

gestern genervt, heute genervt. natürlich nicht den ganzen tag. die basis ist eine gutgelaunte. nur dass ein einzelner aspekt da ist, der mich dann sehr und plötzlich aus dem gleichgewicht bringt. so untypisch. normalerweise bewahre ich schon meine ruhe und man muss viel tun, um mich zu verärgern. gestern war es die deutsche bahn, heute siehe unten. nun ja. vielleicht liegts am kalten wetter. hoffentlich aber hält diese komische gereiztheit nicht lange an. seitdem ich einen kleinen schutzengel aus krakau mitgebracht habe, scheint die gutwelle anzuhalten.. daumen drücken wäre lieb. :)
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thinking: fuck you (politely)
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wenn auf ein “nein” meinerseits (ja, ich sage auch mal nein) ein “leck mich” andererseits kommt, stimmt etwas ganz gewaltig nicht. lass ich mir nicht bieten. und aus.

Wenn ich längere Zeit Fernsehen gucke und mich dabei nicht bewege, erwarte ich in letzter Zeit dauernd, dass der Bildschirmschoner anspringt. Ich denke dann immer: Bevor ich jetzt zu nervös werde, stehe ich lieber mal auf und defragmentiere die Küche.

aus “Vom Fachmann für Kenner. Titanic”

vernebelt

nebel! nebel ist nur auf schwarz/weiß-fotos mit feldern und einsamen pferden/menschen/bänken/bäumen schön. ansonsten nicht schön. im tv läuft ein trauriger liebeskummerfilm. er spricht auf den anrufbeantworter und sie weint. hmm. und dazu nebel. ich hätte jetzt ganz viel lust auf lange seidigrauchige gardinen und riesige fenster und einen park dahinter. hmm, komisch, was mir gerade alles in den sinn kommt..