wegsein
14.07.06werde nachher aus dem haus gehen und erst am sonntag abend wiederkommen. werde einfach so verschwinden. werde die papageien vermissen, natürlich, immer, werde die stunden zählen und dann noch eine nacht und dann bin ich wieder hier und als wäre ich nie weggewesen, nur dass das grünzeug nach wasser trachtet und mich ganz vorwurfsvoll ansieht. und im wegsein, da werde ich “mister aufziehvogel” lesen und auch daran denken, dass noch 6 andere neue bücher auf mich warten. alles wird auf mich warten. die zeit wird dann ganz klebrig, marmeladengläser sind gut, um die zeit zu sammeln, oder auch für die sonne. dann bin ich zurück und alles ist wie es war und alles ist anders und immer ist alles gut.
[und jetzt hätte ich gerne gezwinkert und geschrieben, dass trotz der klebrigen zeit die musik hier ganz laut spielt, meine haare nicht trocknen wollen, ich viel lieber schlafen würde, statt wegzusein und gut hin oder her, gähnen muss ich trotzdem und warum solltest du mich ausgerechnet heute ernst nehmen?]