evolution basiert auf zwei selektionsprinzipien:
1. spring über den zaun, wo er am niedrigsten ist –> natürliche auslese –> angepaßtheit.
2. spring über den zaun, wo er am höchsten ist –> sexuelle auslese –> unbequemlichkeit.
im ersten falle überleben alle, die in der lage sind, über den zaun zu springen. egal an welcher stelle, hauptsache man ist rüber. alle anderen sterben aus.
im zweiten fall kommen die stärksten und die besten weiter, weil sie nicht nur über den zaun springen können, sondern so gut sind, sogar über die höchste stelle zu springen.
weibchen selektieren die männchen, indem sie die besten auswählen. die auffälligsten männchen, also die schönsten/stärksten etc. werden gewählt. aber die auffälligsten männchen sind doch gleichzeitig eine viel sichtbarere beute für die feinde, also ist es doch ein handicap, das immer weiter vererbt und verstärkt wird? hier kommt die sexuelle selektion in spiel. das schönste männchen sagt nämlich: seht her, ich bin zwar sehr auffällig, aber auch besonders stark, um mich gegen feinde zu wehren. ….
ein ziemlich interessantes thema.
frei nach norretranders zusammengefaßt, wer mehr wissen will, liest das buch "homo generosus".