ladies’n'gentlemen, this is mambo numba faif
25.07.06endlich hat mal jemand nach spatzinger gegoogelt. ansonsten lebe ich weiter. ja. warum auch nicht. leben hat nichts mit arbeit, liebe, freundschaften etc. zu tun. ist job weg, lebt man weiter. ist liebe weg, lebt man weiter. ist alles weg, lebt man weiter. nur wenn der tod einschlägt, ist das leben vorbei. zum veranschaulichen:

was ist denn das leben dann überhaupt?
ein zuckiger mambo nr.5. oder aber man ist nur teil der vegetation mit höheren ambitionen. dabei ist das alles gelacht. leben sollte ein anderes wort bekommen. weil wir leben mit diesem grünen kasten verwechseln. sollten es aber lieber gleichsetzen.
ihr seht schon, ich bin einer wichtigen erkenntnis auf der spur.
Mein (ernstgemeinter) Lesetipp für Dich: Vladimir Jankélévitch, “Der Tod”, geschrieben 1977, 2005 ins Deutsche übersetzt.
Da wäre dann auch mein Argument her, dass der Tod eines Nahenstehenden fast wie der eigene Tod ist (”der Untröstliche beweint den Unersetzlichen”) - und aus meinem Leben käme die Erkenntnis, dass auch der todesfreie Verlust eines Nahestehenden fast wie der Tod ist. Wie man das aber zeichnet, weiß ich nicht.
Comment by Tobias K. — 25.07.06 @ 7:55 pm
hegel nannte das mal dasein. ;) ein bisschem mehr als existenz…
liebe ist luxus! notwendig, bisweilen…
Comment by s/w — 26.07.06 @ 1:28 pm