26.08.06

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Hin und wieder hat das Schicksal Ähnlichkeit mit einem örtlichen Sandsturm, der unablässig die Richtung wechselt. Sobald du deine Laufrichtung änderst, um ihm auszuweichen, ändert auch der Sandsturm seine Richtung, um dir zu folgen. […]
Eigentlich bist der Sandsturm du selbst. Etwas in dir. Also bleibt dir nichts anderes übrig, als dich damit abzufinden und, so gut es geht, einen Fuss vor den anderen zu setzen, Augen und Ohren fest zu verschließen, damit kein Sand eindringt, und dich Schritt für Schritt herauszuarbeiten. […]
Natürlich kommst du durch. Durch diesen metaphysischen, symbolischen Sandsturm. Doch auch wenn er metaphysisch und symbolisch ist, wird er dir wie mit tausend Rasierklingen das Fleisch aufschlitzen. […]
Und wenn der Sandsturm vorüber ist, wirst du kaum begreifen können, wie du ihn durchquert und überlebt hast. Du wirst auch nicht sicher sein, ob er wirklich vorüber ist. Nur eins ist sicher. Derjenige, der aus dem Sandsturm kommt, ist nicht mehr derjenige, der durch ihn hindurchgegangen ist.

H.Murakami
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wie ich diesen mann und seine bücher liebe…

man ist noch nicht ganz fit, draußen pieselts und auch sonst einiges zu erledigen - was macht man da am besten? genau, ins siebengebirge fahren, sich zum drachenfels hoch zu keuchen (meine kondition ist phänomenal), sich oben à la geront einbisschen zu amüsieren und dann runter zu marschieren.
aber diese luft! aber dieser wald! aber diese aussicht! :)
drachenfels

mal am rande

sich selbst gesund einschätzen kann, wer oft in den spiegel guckt, sagt der junge. ich habe da so meine bedenken. steht doch das spiegelbild -verkehrte welt! - der einschätzung im wege.