schmuff
29.11.06
ta, tanchen, tanai und taina, taina. manchmal auch tt, tanchik oder tanjuschka. oder auch tania, tatjana und tanichka.
ich hab da nen himbeermarmeladenfleck auf dem tisch. der ist eigentlich unsichtbar. als interface zum marmeladenfleck könnte man zb einen nackten ellbogen (smoothness alarm) durch. den fleck habe ich jetzt mit meinem alten telefonbüchlein abgedeckt. das sind gaaaanz viele nummern von männern drin. und dann noch halb so viele von frauen. haha. es häufen sich vorfälle, in denen mir leute über den weg laufen, die ich von früher kenne. zb, heute, die frau m.z. von der agentur xx. alles schön offiziell geschäftlich und dann hoppla, was ne überraschung, du hier? und du da? oder letzte woche, da blickte mir ein seltsam vertrautes gesicht einer bewerberin entgegen. wie soll man da beim Sie bleiben, wenn ich mal in ihren tutorien gesessen habe? eben. ansonsten bin ich jetzt im disslyrics-geschäft tätig. ja, wir produzieren jede menge schrottreime à la
du hast mehr luft im kopf als die ozonschicht durchlässt
deine mama hat keingeld mehr,
weil du jede nacht die lacken nässt.
(auf den fetten rhyme bin ich besonders stolz).
ja ja, die frau t. muss sich nach der arbeit nun mal extremst entspannen. da passt so ein dissblog echt gut ins konzept.
du sagst wir sind low style
wir sagen du gehörst in die x-files
wir sind cool
wir haben props ohne ende
du hast ne wohnung im 10 stock
ohne fahrstuhl und geländer
verschlafenes massieren des linken fußes nach wiederholtem anwinkeln. der muskel blieb dennoch hart und machte sich weiterhin durch schmerz bemerkbar. das tuch auf augenhöhe, ich träumte gerade von schlangen, ungeziefer und fahrkartenkontrolleuren als die taubstumme zu reden begann. was willst du was willst du. es war ja nicht mal fünf uhr morgens. wenn nur nicht der muskel wäre. und ich verdurste. mein farn ist grün war grün ist halb gelb. herr zet sagt, ich sei stark, vielleicht zu stark. wolf sein heißt nicht immer recht haben, sage ich da nur, herr zet. du kriegst ja morgen vielleicht eine neue nase, vielleicht aber auch nur einen nasenverband und redest dann so vornehm wie ein fransohs. die mundharmonika, die ich mir heute gekauft habe, würde perfekt als begleitung zu deinen nasalen passen. wir haben uns beispielsweise geküsst, hinter einem fahrstuhl, ganz heimlich. weil es so kalt war. golly, gee, fellas.. das einst gekannte gesicht aus der uni kam mir plötzlich entgegen. ich starrte zurück. er starrte. wir grinsten bösartig. gut, dass nicht mehr war. HA HA.
beschwingt knattert die eule und zwitschert ihr fröhliches tralali-ja guten abend, na sowas.. - “Wo ist der Blitz, der euch mit seiner Zunge leckte?” - und dann ist es passiert!!! - je zzzzz..je pique - give it to me, i’m so fucking amazing… - heldsein und andere vorsätze - no see me me smile - einatmen. ausatmen. einatmen - yiihawww. alles ist so komisch. - it isant summar - yellow lights mean slow down, not speed up - ich will spaghetti-eis. - c’est la vie, la merde - impressionismus. you’re my silicon love - schon mal in peine gewesen? - chalo chalo kienen sie mich chieren? - freitag abend. delirium? noch lange nicht. das geht erst morgen richtig los. hallo, wir haben freitag. also bitte. - nullfünf waren wir weniger irre? ach was. - von natürlichen, wahren und richtigen - geistige bulimie (eindrücke fressen) und die folgen (worte vomieren) - Electricity can give you a shock in the baumarkt. - Was wir sind, weiß kein Mensch. - fort ihr verzichtler! ersetzt euch. - theoretische ausführung praktischer pläne - das glück ist die ferne. jede ferne. immer. -
sitze im zug, betrachte die vorüberziehende landschaft, die so ganz und gar nicht zu meinem soundtrack passt. ich höre tube/berger mit “the young and the wild ones”. neben mir liest ein junger mann die “Süddeutsche” vom freitag. der russische spion ist darin nämlich noch lebendig. er lutscht die ganze zeit bonbons. der junge mann, nicht der spion. genau vor mir der schlecht gekämmte, doch gegelte hinterkopf. haarfreie stellen blitzen hervor. jedesmal, wenn die stelle “the young and the wild ones” geechotet kommt, fühle ich mich verdammt cool und denke mir, ach wie gut, dass niemand weiß..
ja und dann rede ich vor langeweile ne runde mit dem wal.
“hallo wal, mein lieber”
“mhalo mea”, mümmelt mein wal.
“na, wal, erzähl mal. du weißt doch, jeder lebt in seiner eigenen welt. wie sieht deine welt denn so aus?”
“möm. meinme welmt ham himmel, wamser um mich um somne.” sagt mein wal.
“wie, das ist alles?? mehr hat deine welt nicht? was soll das denn? los, raus mit der sprache”, ich bin einbisschen ärgerlich. da reden wir über so ernste dinge und dann erzählt er mir was von himmel und wasser.
“wam soll siem noch ham?” mein wal versteht mich mal wieder gar nicht.
“na, wal, mensch, denk doch mal nach! meine welt zb, die hat tausende von milliarden von sachen. da gibt’s sogar fragezeichen und matratzenauflagen und ja, sogar löcher in der luft, ja sogar die!”
“i brauchm keime mamratze, um keimne lömcher um i mag wamser und somne. um du bis zu laut.” mein wal schwimmt davon.
na toll, die unterhaltung ist jetzt gar nicht so gut verlaufen. ich weiß auch nicht, warum ich mich so aufgeregt habe. irgendwie hat er ja recht, der wal. wer braucht schon matratzenauflagen??
und so.
abends ist:
es gibt verschiedene menschen.
fragezeichen-menschen.
ausrufezeichen-menschen.
punkt-menschen.
gedankenstrich-menschen.
punkt, punkt, punkt - menschen.
ich mag am liebsten fragezeichen- und punkt, punkt, punkt-menschen. und am wenigsten gedankenstrich- und punkt-menschen. :)
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fonkindreck, leute. ich komm nicht vom blog los. zb jetzt bin ich ja völlig oiphorik druff und wat? genau. ich will es mit euch (außer dem ff) teilen! ich will, ich muss, ich kann nicht anders.
was los is?
CHANNING TATUM
too seksay to be real.
ok ok, tt war mal wieder in einem tanzfilm. zwischen mehreren frauenstammtischmitgliederinnen eingepfercht, und als einzige wohl absolut kopfnickig, aber alles egal. wenn der typ tanzt, bleibt alles andere stehen.