es war sehr windig in der nacht und ich wachte immer wieder auf, weil die eingangstür, die keine gummiabdichtung mehr hat, wieder und wieder aufschlug. im halbschlaf ging ich hinüber, stellte zunächst meine schuhe hin, später schob ich gefaltete zeitung dazwischen, irgendwann mal suchte ich im dunkeln nach einem zahnstocher bis mir einfiel, dass, wenn ich schlafe, ich die tür ja sowieso nicht mehr höre. mit diesem gedanken schlief ich wieder ein. gegen 10 uhr morgens wachte ich auf, es war mehr oder weniger sonnig draußen, der nachtwind hatte alle wolken vertrieben. es würde wohl ein schöner tag werden.
später machte ich mir tee, earl grey, und mir fiel wieder einmal auf, warum ich earl grey nicht so gerne trinke. wegen der zitrone. der teegeschmack wird dadurch nur sabotiert und es schmeckt mir zu sehr nach früchte”tee”. ich beschloß, nie wieder earl grey zu kaufen. es ging mir damals, am morgen des 31. dezember 2006 nicht sehr viel durch den kopf, es war ein morgen wie so viele. ich ahnte ja nicht.
in der sehnsucht nach morgen ist mancher junge voreilig und lässt raketen in den himmel fliegen, feuerwerkskörper. und er steht unten und das herz schlägt ihm und er will schon die nächste rakete anzünden und gibt nicht zu, wie glücklich er sich freut. und erwachsene stehen am fenster und schauen hoch und schimpfen und sind irgendwo in einer kleinen ecke ihres verschrumpelten herzens berührt und wissen nicht warum.
der gedankengang
ist reaktion demnach eine minushandlung? ich reagiere und bewege mich rückwärts. ich reagiere nicht und bin progressiv. hmmmmm
was ein widerspruch. spinnen wir aber weiter, so ist status quo die sehnsucht nach präteritum und gleichzeitig die lust auf futur.
wir sind der motor des fortschritts, aber nur dann, wenn wir die hände im schoß falten.
die fragen:
wo beginnt überhaupt die reaktion?
putze ich mir die zähne, weil ich an die zukunft (gesundheit) denke, oder an die vergangenheit ( pelz auf der zunge)?
schreibe ich, um platz für neues zu schaffen (futur) oder um wörter loszuwerden (präteritum)?
denke ich, um andere denken zu lassen oder weil ich auf den gedanken gebracht wurde?
I
die pop vs. porno -theorie
alles teilt sich auf in 2 lager, ilove ist porno, ichliebe ist pop. pop ist zwar unchic, aber eindeutig das bessere, denn mittlerweile ist man auf der suche nach unchic. jemand, der porno ist, ist cool. aber jemand, der pop ist, ist einfach anders. honk-ish und understatement sind die beiden attribute, die pop ausmachen. pop ist eher smooth, während porno burn mf burn ist.
II
Bestätigung = Porno,
Weniger Bestätigung = Ichliebe (oder irgendetwas das mit I beginnen muß) ,
dagegen :
Mehr Bestätigung = Ilove
je mehr Ilove desto mehr Porno desto Burn MF Burn
Burn MF Burn vs. Sade (Smooth Operator’s coming hard correctly)
wie ist das Verhältnis von verstanden und nicht verstanden ?
wieviel muß Pop wissen ?
ist Porno gegenüber Pop wie ein offenes Geheimnis ?
und was ist mit der Herleitung von Erklärung aus Dualismen ?
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Duales System = Pop + X ?
= Pop + unchic zB.
Porno
+ Pop
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= Honk (?) (honk-ish, ishlibbnurdish)
mein hirn ist weg. hmm, hirn, wo bist du?
-nicht da.
aha. seit wann ist bei uns versteckenspielen angesagt??
-seit wann fragst du so dumm?
hirn, geht’s dir gut??
-klappe halten hilft,tt.
sorry, leute, hirn ist wohl ganz durch.
-selber kränk, du tante.
hab ich dir eigtl was getan, blödmann?
-bla bla bla. selbstdarstellerin echt jetzt.
idiot.
buddha ging im garten spazieren. da fiel ihm eine walnuß auf den kopf. er hob sie auf und aß sie.
das ist eine weisheit. zu recht und angeblich.
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heute ist mittwoch, demnach der 27 dezember. mutter war mit meiner kleiderwahl an heilig abend natürlich und wie immer nicht zufrieden. wir haben uns deswegen einbisschen gestritten, aber ich war schlau und habe extra nichts anderes mitgenommen. in der kirche war es spannend. wir saßen nämlich hinter dem weihnachtsbaum, der hinter dem pfarrer hinter dem altar stand. außer tannenzweigen war nichts zu sehen. fand ich gut. ohne gesangsbücher konnten wir aber nicht singen. fand ich nicht so gut. gut, dass ich manches auswendig konnte. gloo ooo ooo ooo ria in excelcius deo. (mag ich am liebsten). danach das nette standardprogramm. den abend zuvor mit dartspielen verbracht und den vormittag nicht. sondern anders und unterwegs. habe sogar ne kinoeinladung vergeben. für 2007. sylvester geht wo? eben. weiß ich nicht, entscheide ich sonntag früh. ansonsten war ich dem simsen nicht abgeneigt, hab alle pflanzen vergessen, alle bücher von lukjanenko bekommt pa demnächst und ich ganz viel zum schrauben. die klobrille ist allerdings zu klein, verd**mter m*st.
mein weihnachtssoundtrack nämlich.
NERD (The Neptunes), generell alles, besonders: Truth or Dare
Pharell: sowieso alles immer gut.
ein paar alte songs von Notorious BIG und WuTang mit The W. ja.
heute gegen 10.00 begegnen sich präteritum und präsens an meiner haustür, juni? 2005 und dezember 2006 und ich sehr gespannt, wie diese begegnung so wird.
tt verschwindet in ihr anderes leben, geschenke sind eingepackt und passen nicht in 2 große tüten, nummern von wichtigen leuten werden mitgenommen, verabredungen in der heimat stehen schon, nächste woche habe ich urlaub und habe viel vor und dann ist schon das jahr 2007, das mir als sehr interessant vorkommt. ja, schon jetzt, vom gefühl her.
vorgestern eine seltsame unterhaltung geführt. mir wurde von jemandem, der mich im richtigen leben kennt (aber schlecht) vorgeworfen, mein wesen sei nicht schwarz auf weiß zu definieren (nicht meine wortwahl) und dass das ja wohl nicht gut ist. wie kann ich bei meinen fotos so einen schlechten musikgeschmack (nicht meine wortwahl) haben. oder bei meiner bücherliebe so proletig sein (nicht meine wortwahl). ich habe ihm dann erklärt, dass es ja wohl auch bunte wesen geben kann. er hat seine vorwürfe dann auf das betrunkensein zurückgeführt und ich habe den sinn des ganzen nicht verstanden. nu ja.
ich bin bloß lyrisch drauf. mir tanzen kleine daunenfedern in der kehle und meine augen sind mit regenbogenhäutchen bezogen. und ich gehe ganz eckig und suche jedesmal nach dem schlüsselbund, der immer durch ein löchlein in der tasche noch tiefer fällt. wie in meinem allerliebsten lieblingsmärchen von g.macdonald “the golden key”..
“I have no time to grow old,” said the lady. “I am too busy for that. It is very idle to grow old.
izubr
der schönste blog aller zeiten, leider oder zum glück nur auf russisch. man liest, man verschlingt, wort für wort und es geht dermaßen ans herz, dass man am liebsten weinen möchte, vor glück, vor unglück und weiter weiter liest und sich an worten verschluckt und hustet, aber nicht aufhören kann, zu lesen. jedes wort eine einzige sehnsucht und ich fühle, wie mein innerstes nach außen gestülpt wird und sich in den texten dieser frau wieder findet.
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(winterdepression?)
ich stehe auf, draußen ist unter null und mir ist heiß. die fenster wachen auf, sehen raus und sehen dort, es ist nicht alles weiß. die erde streckt sich, gähnt und dreht sich weiter, die bäume stochern in dem himmel rum. auf den dächern langweilen sich die blitzableiter, verstehn die welt nicht mehr und fragen sich, warum. der uhr verbiete ich das ticken, sie ist zu laut, zu schnell, viel zu real, [..]
für ein paar tage dornröschen spielen und das happy end mitnehmen. (dabei wüßte ich jetzt nicht, was mich mehr reizt, das viele schlafen oder der kuss). der schlaf sitzt mir eindeutig im nacken und lässt nicht mehr los und ich stolpere durch den tag, wie eine somnambule, denke nicht zusammenhängend. antrag auf winterschlaf, eine woche würde mir reichen, um zu kräften zu kommen. körper hat wohl alles aufgebraucht und ohne sonne dauert das akkuladen sooo lange. und dann bin ich so ein ganz winziges durchsichtiges t und rede viel unsinn (so wie jetzt)
ich frage mich warum ist es jetzt dunkel und wann kommt die nacht warum ich zwar viel denke aber niemand lacht und wände werfen falten so wie der boden lauter spalten hat auf dem tisch liegen asphalte mir ist schon klar dass es kein plural von asphalte gibt ich sitze einfach da und sehe dunkel ich warte auf die nacht
im himmel sterben sterne niemand lacht.
karnivore unterhaltungen zwischen den zähnen, verträumte blogs der anderen, wörter die ergreifen, während im hintergrund gestöhnt wird. im meinem liegt im hintergrund das chaos, vor mir liegt die sehnsüchtige erwartung eines etwas, das ich nicht definieren kann will oder muss. lebst du schon, fragt es mich, ich sage ja, wann auch immer, vielleicht eine minute am tag, es ist alles festgelegt im leben, alles läuft nach drehbuchplan, es gibt nur keine takes, sondern immer gleich direkt ins kalte wasser springen und warum steigt man da nicht aus? aus neugier. wenn der film spannend ist, will man das ende sehen. ich bin da, unabhängig davon, wo du bist, ich bin da. du existierst ja nur, weil dich jemand im kopf hat, weil dich jemand denkt. sobald niemand kein einziger mehr dich denkt, gibt es dich nicht. und ja, bäume sind auch nur grünes gras und irgendwo gibt es brücken zu den anderen wiesen zu den anderen katzen.
oh gott, leute, was ein stress. heute endspurt. oder so. oder hoffentlich ist er gestern schon vorbei und es gibt NICHTS mehr zu tun. wie ich mich auf die zeit nach weihnachten freue. urlaub. URLAUB. nix tun. na gut, viel tun, aber nichts denken. hab das gefühl, mein gehirn ist in den letzten 3 tagen um 25% gewachsen. ansonsten kein gefühl, außer schlafen wollen. ohne wecker schlafen. noch bis sonntag warten mit dem ohne wecker. ey ischwör man isch geh heute früher nach hause.
ich hatte ja so recht mit dem tot in der gegend rumliegen. habe 12 stunden durchgearbeitet heute. wir hatten 2 deadlines. konnte gehen als ich versprochen habe, im notfall zurückzukommen. krass krass krass krass. zwischengespräch gehabt. bin klasse, heißt es. weiß ich auch selbst. bin außerdem wirklich tot und gehe jetzt ins bett. und so.
arbeit macht munter?? haha. tt, du spinnst. ich bin müüüüüüde. ich bin müde. müde. ganz viel müde. in decke einickeln und schlafen. aber das geht nicht, weil.
der tag war lang. von 8 - 10 gedacht. das ging heute wie kaugummi. nämlich schlecht. bei mittagessen mit big boss (das 2 mal in 3 monaten, zu dieser ehre kommen wenige ;) ) ist mir etwas sehr verstörendes aufgefallen. das darf ich hier aber leider nicht schreiben. jedenfalls freue ich mich soo sehr auf morgen abend. da ist der BIG STRESS nämlich vorbei und die deadline liegt in der vergangenheit und wir dead in der gegend. wahrscheinlich. außerdem habe ich von 14 geschenken nur 7. mir bleiben ganze 2 tage. keine panik auf der titanic und so.
mein lieblingsbusfahrer wäre viel lieber ansager geworden. glaube ich. er redet sehr viel. er begrüsst die zugestiegenen, er wünscht einen schönen abend und natürlich auch einen schönen feierabend. schöne wochenenden und schönen wochenanfang, er nennt jede halte, er hat ne schöne stimme und trägt ne busfahrermütze. :)
und ich habe heute zusammen mit l. einen rekord aufgestellt. einen absolut großartigen rekord. wir haben 45 seiten übersetzt. ich weiß, dass nur wenige von euch nachvollziehen können, wie wirklich viel das ist. aber die übersetzer unter euch werden verstehen, durch welche hölle wir gegangen sind. technische texte. ich fühl mich immer noch total im flow, mein kopf ist absolut klar, alle verspannungen sind weg, arbeit kann auch berauschen. gut so.
übrigens trägt der gemeine metrosexuelle zur zeit weiße unterhemden kombiniert mit hosenträgern und einer sonnenbrille oder vokuhila. metrosexuelle vom dorf nehmen auch mal gerne ne schwarze weste und lassen die hosenträger hängen. streifen sind nach wie vor in. ;)
1. turntablerocker sind für den a. komplett. schon cool, hausmarke und thomilla (ich hab ja sogar ein album von ihm in orig und so) mal aus der nächsten nähe zu sehen, aber nach einer minute ist das auch schon gegessen und da möchte man doch bitte schön geflasht und nicht eingeschläfert werden ;). genau das wäre aber passiert, bei der lahmen monotonen houselastigen mucke. mit elektronischer tanzmusik hat es ja nun gar nichts zu tun gehabt.
2. nichtdestotrotz haben dsche, mo und ta bis 5 uhr morgens im bootshaus abgerockt (2.floor sei dank). zum glück hatten wir uns vorher noch ein paar live-mitschnitte von der electric super dance band reingezogen, und na ja, “wir tanzen auf den tischen, die stimmung ist beschissen” wird man ja wirklich nicht mehr los. ach ja, war witzig. war gut. jep. remmidemmi eben.
3. 27 sein ist cool. auf der einen seite merkt man, dass man irgendwie erwachsen wird (regelmäßige tagesabläufe, verantwortung übernehmen, und der ganze erwachsenenkram, und es stört einen nicht mal) und auf der anderen seite ist man noch jung genug, um sich solche bekloppten abende zu geben und einfach nur mal im jetzt sein und sich totlachen und kaputttanzen.. das gefällt mir. ein schönes alter :)
we got ze funk.*
tt heute in der lieblingsstadt mit dem lieblingsdsche unterwegs. alles cool. we’re two of a kind. yay, das wird mombastisch, man darf auf seksay fotos gespannt bleiben und auch sonst ist die laune phänomenal gut. aber vor allem freue ich mich auf heute nacht. die sms kriegst du, sr, spontanität zählt 100 pro und ich wette, wir landen ja doch bei den turntablerockers im bootshaus. und heute morgen ist mir aufgefallen, warum es sich so gar nicht nach winter anfühlt. ich habe noch kein einziges mal ‘last christmas’ gehört in diesem dezember. na ja, und jetzt. geht’s. los. morgen abend bin ich sowas von kaputt und glücklich :D
was ist schon verboten, was ist falsch, was unterliegt meiner verantwortung, was sollte man unterlassen und warum nicht einfach mal?
ich finde, dies sollten rhetorische fragen bleiben.
was anderes:
p.s. schieb’s nicht auf den flow, schieb’s auf die technique
friert ihr nach dem aufwachen? ich nicht. der winter in kölle hat mich ganz schön abgehärtet. ich find 18 grad tagsüber gar nicht mehr so schlimm. ein selselseltsamer tag. mit runden bäuchen, mit geschichten über malin (ihr wißt schon, “malin under the streetlight, dancing all by herself, waiting for a star to fall, someone to change her life..”), mit der verspannung, die wirbelsäule empor gekrochen kam, mit einer korsage und legwarmers, mit dem roten lippenstift, und dem dicksten rezeptebuch, das ich je besitzen werde, mit den neuen schuhen, und was macht man eigentlich am sylvester dieses jahr?
Dynamite Deluxe - zornig!
Gang Starr - Just To Get
Stieber Twins - Fenster zum Hof
EinsZwo - Hand aufs Herz
La Boom - Cheers
EinsZwo feat.Ferris MC - Technique
Die coolen Säue - Pornorama
Dendemann - Ersochso
Torch - Als ich zur Schule ging
tata geht heute nach ger auf ne party. eine zugegebenermaßen ziemlich große party. mit einem bekloppten motto ‘antike’. natürlich werde ich mich weigern, da mitzumachen und habe alleine deswegen schon was knalliges an. da fällt man so schön auf zwischen all den laken. ich hoffe, wir können viel und ausgiebig tanzen und so. und soo und ja. und dann ist samstag. und es gibt noch mehr programmpunkte. am samstag. und am sonntag.
oooh doch! :)
um 17.30 uhr westeuropäischer zeit am siebten dezember 2006 ist das wetter perfekt. es regnet in strömen, aber es ist warm. die scheinwerfer der vorbeifahrenden autos spiegeln sich in den pfützen, in die ich immer wieder reinlaufe. ich habe eine jeans, einen rotes wildgemustertes t-shirt und einen grauen pullover mit v-ausschnitt drüber, ein rotes tuch und einen schwarzen mantel an. der mp3player ist blau und spielt ’spring came, rain fell”. ich habe nur gute gedanken im kopf und freue mich auf den freitag abend. und das wochenende. und den samstag morgen. und vielleicht auch auf den samstag abend. und auf den rest des lebens wohl auch, obwohl es gar keinen sinn macht. aber so ist das mit den sinnlosen dingen, die machen meist viel mehr freude als die praktischen.
aufgezwungene erkenntnis:
andere leute haben’s wahrscheinlich doch nicht so einfach im leben, wie ich immer dachte. reisen kann auch ganz schön anstrengend sein. na dann.. (!)
es gibt wichtigeres als darüber nachzudenken.
ich weiß auch nicht. es ist chaos.
liegt hinter mir. sie war toll. so viel am stück gelacht und gelacht und gelächelt und gelacht und jetzt kann ich gar nicht mehr lachen.. :)
schön.
das leben ist wirklich sehr absurd. alles ist anders als es ist und dann doch so wie es sein sollte, wenn man sich nur einbisschen geduldet. das zitat des abends gab es auf der rückfahrt, ein kollege meinte ganz melancholisch “manchmal denke ich mir morgens, was will ich, ein indianer, eigentlich hier?”.. der kollege war betrunken, spanier und sagte diesen satz auf russisch zu den anderen beiden kollegen, die nichts verstanden haben. ich saß vorne und habe gedacht, dass er recht hat.
ich weiß noch nicht, wie ich den tag heute einordnen soll. er begann gut, ich wachte auf und hatte noch eine stunde zeit, um weiter zu schlafen. und beim aufstehen sah ich den großen gelben vollmond hinter wolken hervorblitzen. vielleicht wird es ja ein guter tag.
und ich höre club 8. wunderschöne schwedische frühlingsmusik. oder auch spätabendliche.
wie der tag wird? viel zu voll.
We should be wondering tonight, “Is there a world?” But I could go and talk on 5, 10, 20 minutes about is there a world, because there is really no world, cause sometimes I’m walkin’ on the ground and I see right through the ground. And there is no world. And you’ll find out. J.Kerouac.
hallo dezember. da bist du ja mal wieder. na ja, jünger wird man jetzt auch nicht mehr.
und ich würd jetzt so gerne weiterpennen. und alles brie im kopf. rette mich wer.
mein soundtrack ist zur zeit recht merkwürdig. ganz viel “shame” von monrose (jaja) plus ganz viel massive attack (vor allem butterfly caught) und jeder weiß, dass snoop sich geradezu für diese feine mischung empfiehlt. und the game. ja und dann noch ab und an tube/berger einspieler. was für ein crazy mixture (neudt.)!
skype verbindet über grenzen, oder wie k heute schrieb: “мне бы смайлика с пистолетом” (ich hätte jetzt gern ‘nen smiley mit ner knarre). ich konnte diesen gedanken nur allzu gut nachvollziehen. peng! peng! shot! vormittags spontan als vertretung zum seminar-hätte ich das doch gestern gewußt, hätte ich mich nicht so abartig bunt angezogen- der auftritt (mit 45 min verspätung) war sehr gelungen. mehr auffallen kann man wohl nicht. peng! peng! yeah.
ich hab kopfschmerzen, es ist freitag abend und seit 2 tagen kämpfe ich gegen den absoluten urgesurge, mir ne neue digi zu kaufen. halt durch, spatz.