21.12.06
karnivore unterhaltungen zwischen den zähnen, verträumte blogs der anderen, wörter die ergreifen, während im hintergrund gestöhnt wird. im meinem liegt im hintergrund das chaos, vor mir liegt die sehnsüchtige erwartung eines etwas, das ich nicht definieren kann will oder muss. lebst du schon, fragt es mich, ich sage ja, wann auch immer, vielleicht eine minute am tag, es ist alles festgelegt im leben, alles läuft nach drehbuchplan, es gibt nur keine takes, sondern immer gleich direkt ins kalte wasser springen und warum steigt man da nicht aus? aus neugier. wenn der film spannend ist, will man das ende sehen. ich bin da, unabhängig davon, wo du bist, ich bin da. du existierst ja nur, weil dich jemand im kopf hat, weil dich jemand denkt. sobald niemand kein einziger mehr dich denkt, gibt es dich nicht. und ja, bäume sind auch nur grünes gras und irgendwo gibt es brücken zu den anderen wiesen zu den anderen katzen.